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Die Heilkunde Hahnemanns

 

Betrachtet man  die Lehren Hahnemanns so zeigt sich, daß die größte Leistung von ihm darin besteht die Heilkunde wieder an ihre ursprünglichen,geistigen Wurzeln herangeführt und dabei für den modernen Menschen handhabbar gemacht zu haben.

So macht Hahnemann deutlich das nicht die Substanz im materiellen Sinne, sondern die dieser innewohnende Kraft (Dynamis) das eigentlich wirksame Heilprinzip darstellt.

Therapeutisch zugänglich wird diese Kraft durch den „Potenzierungsprozess“.

Diese Erfindung der Verdünnung und Verschüttelung einer Substanz um die stofflich gebundenen Kräfte zur Entfaltung zu bringen ist eine der genialen Erfindungen Hahnemann.

Als weiteren Schritt zu einer Heilkunde der Homöopathie fügt Hahnemann seiner Lehre das Ähnlichkeit- oder Simile-Prinzip hinzu: „Similia Similibus Curantur“ = "Ähnlichessei durch Ähnliches geheilt".

 

Für die praktische Anwendung lautet es folgendermaßen: „jeder Krankheitsfall wird am schnellsten und sichersten durch das jenige Arzneimittel geheilt, welches im gesunden Körper möglichst ähnliche Erscheinungen hervorbringt."

So kann man im Ähnlichkeitsprinzip Hahnemanns einer Möglichkeit sehen, aus den vielfältigen Arzneimitteln die jenigen herauszufinden welche am besten geeignet sind die Selbstregulation des erkrankten Organismus wiederherzustellen.

Zusammenfassend lässt sich die Homöopathie als die Anwendung potenzierter Arzneimittel nach demPrinzip der Ähnlichkeit definieren.

 

 

Wissen verwandelt Fragen in Antworten.

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